Dieses Formular kann sowohl für eine verbindliche Anmeldung, als auch für eine provisorische Reservation genutzt werden.
Mit PEGASUS fliegst Du via Istanbul direkt nach Osh, wo wir Dich am folgenden Morgen abholen
Unser Hotel liegt rund 30 Minuten vom Flugplatz entfernt und nach einem guten Frühstück, kannst Du noch etwas ausruhen, um den Nachtflug besser zu „verdauen“. Nach dem Mittagessen holen wir die Motorräder und machen uns im Gelände am Stadtrand damit vertraut. Wir fahren mehrheitlich mit YAMAHAXT660Z Tenere’s. Sie sind zwar weniger handlich sind wie die Honda’s, dafür auf den langen Asphaltstrecken bequemer.
Wir fahren über die Hauptachse M41 (Pamir-Highway) Richtung Nordwesten bis Tash Kömir, einem grossen Kohleabbaugebiet. Ab dort geht es auf Nebenstrassen entlang der Usbekischen Grenze nach ALABUKA, wo wir in einem einfachen Hotel übernachten.
Heute fahren wir sehr viel Offroad über hohe 3000m-Pässe durch den wilden Osten von Kirgistan. Das Tschatkal-Tal ist nur dünn besiedelt. Mit etwas Glück sehn wir die winzigen „Menzbier-Murmeltiere“, die nur hier vorkommen. Wir übernachten in einem Homestay bei einer Kirgisischen Familie.
Heute gibt es eine kurze Etappe über die Grenze nach Kasachstan. Wir sind froh, dass wir uns nach den beiden strengen Tagen in einem guten Hotel etwas erholen können.
Ab heute folgen lange Asphaltetappen auf sehr guten Strassen. Via Shimkent geht es durch die unendlich Kasachsische Steppe nach Türkistan, einer kulturell reichen Stadt. Am Abend besuchen wir die historischen Sehenswürdigkeiten.
Durch die Kasachische Steppe geht es auf der Hauptstrasse nach Qysylorda. Mit etwas Glück sehen wir unterwegs Kamele.
Wir fahren durch Baikonur. Hier hat Russland ein riesiges Gebiet von 75km x 90km Ausdehnung gepachtet und betreibt weiterhin den grössten Raketenstartplatz der Welt. Es gilt russisches Recht auf dem Territorium von Kasachstan. Bei den ausgestellten Raketen gibt es einen Fotostop. Unser Reiseziel ist jedoch Aral. Diese ehemalige Hafenstadt gab dem weitgehend eingetrockneten Aralsee seinen Namen. Der Alalsee liegt in einer riesigen Senke zwischen Kasachstan und Usbekistan. Weil die beiden Hauptzuflüsse (Syrdaria und Amudaria) aus dem Pamirgebiet bis hierher alles Wasser an die Landwirtschaft zum Bewässern von Baumwolle, Reis und vieler anderer Kulturen abgeben müssen, gelangt nur noch ein Rinnsal zum ehemaligen See und dieser ist weitgehend ausgetrocknet. Im Fischerhafen von Aral fehlt das Wasser und die Schiffe stehen im Trockenen, weit weg von jeglichem Wasser.
Wir brechen auf nach Westen und fahren in zwei Tagen rund 700km durch die Kasachische Wüstensteppe. Dies ist der abenteuerlichste Teil unserer Reise. Das geht nur bei trockenen Verhältnissen, aber im Sommer und Herbst ist Regen selten. Wir versuchen bei lokalen Kasachen zu übernachten, nehmen aber zur Sicherheit Schlafsäcke mit, und können damit unter freiem Himmel schlafen und den unendlichen Sternenhimmel ohne störende Lichter geniessen.
Wir fahren weiter durch die Wüsten-Steppe. Nach einer Weile kommen wir auf die Asphaltstrasse nach Beinau. Dort übernachten wir in einem Hotel und sind wieder in der „Zivilisation“ angelangt.
Heute überqueren wir die Grenze nach Usbekistan. Die Grenzgebäude und Strasse wurden im 2025-2026 neu gebaut und waren lange Zeit nur für LKW’s passierbar. Die Wüste ist karg und trocken. Wir übernachten in einer bescheidenen Unterkunft für „Fernfahrer“.
Wir folgen der Schnellstrasse durch die Wüste und gelangen so in die Oase von Khiva. Nach der langen Fahrt durch Wüsten und Steppen wirkt die riesige Oase des ehemaligen „Khanates von Khiva“ herrlich. Das Wasser des Amudaria bewässtert all diese Felder und sorgt für reiche Ernten. Weil alles Wasser in der Landwirtschaft verbraucht wird, fliesst kein Wasser mehr bis zum ehemaligen Aralsee, daher ist er weitgehend ausgetrocknet. Anfangs Oktober ist Baumwollernte. Diese beschwerliche Arbeit in der sengeneden Sonne erfolgt in Handarbeit und meist ausschliesslich durch Frauen. Wir kommen zur Alststadt von Khiva it massiven alten Stadtmauern. Wir fahren durch das Stadttor in die engen Gassen zu unserem Hotel, innerhalb der imposanten Stadtmauer.
Nun brauchen wir nach rund 3300km Motorradfahrt mal eine Pause! Am Vormittag besichtigen wir mit einem lokalen Reiseleiter die Stadt und lassen uns die eindrückliche Geschichte und Monumente zeigen. Von den eisigen Temperaturen im Winter und der drückenden Hitze im Sommer spüren wir nichts, wir sind zur optimalen Reisezeit hier. Die Alststat ist voll bewohnt und lebt. Viele historische Monumente und Märkte machen diesen Ruhetag zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Wir fahren durch die Kyzylkum-Wüste auf der schnurgeraden Autobahn zu unserem nächsten Highlight Buchara. Wir übernachten am Rand der Fussgängerzone und können am Abend die sehr eindrückliche Altstadt noch ausgiebig besichtigen.
Von Buchara geht es über mittlerweile wieder verkehrsreiche Strassen zum bekannten Samarkand mit dem imposanten Registanplatz nahe von unserem Hotel. Die Astronomen hier berechnteten bereits um das Jahr 1430 die Jahreslänge auf die Minute genau. In Europa glaubte man noch 200 Jahre länger, die Erde sei eine Scheibe….
Wir fahren weiter durch viele fruchtbare Felder auf Schnellstzrassen zu den Bergen. Endlich gibt es wieder Berge und speziell die Schweizer spüren, wie sie diese in den undendlichen Ebenen doch etwas vermissten. Über einen mehr als 2000m hohen Pass geht es zurück ins fruchtbare Ferghanatal. Die heutige Strecke ist etwa slang und müde kommen wir bei einer Töpferfamilie in Rhiston an. Wir schlafen direkt im Guesthouse der Töpferei.
Wir geniessen die Gastfreundschaft und entdecken nach dem Frühstück den Herstellprozess der jahrhunderte alten Keramikkünste dieser Region. Danach geht es los, an die Grenze nach Kirgistan. Auch hier brauchen wir in der Regel 2-3 Stunden Zeit für die Grenzüberquerung und kommen gegen Abend in der ALATOO-Tourbasis in Osh an. Wir geben die Motorräder ab, und fahren zurück ins bekannte komfortable Hotel in Osh.
Wir fuhren in den vergangenen Tagen rund 6300km durch Berge, Steppen und Wüsten und haben sehr viel erlebt. Heute ruhen wir uns aus, und besuchen den Basar von Osh.
Da auf dieser langen Tour gewisse Überraschungen und Planänderungen nicht ausgeschlossen sind, dient dieser „Ruhetag“ notfalls zum Auffangen von Verspätungen.
nach einer kurzen Nacht geht es frühmorgens raus zum Flughafen. Wir fliegen via Istanbul nach Hause.
6000.- CHF
inklusive Vollpension mit Motorrad, Begleitfahrzeug, Tourguide
Zusätzlich: freiwillige Versicherung 15.-CHF/Fahrtag für verursachte Schäden am eigenen Motorrad
ohne Flug (selber buchen gemäss unseren Anweisungen)
ohne Alkoholische Getränke (1-2 Bier pro Tag sind im Preis eingeschlossen)













