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Nach einigen Ruhestunden im Hotel machen wir uns nach dem Mittagessen auf einer kurzen Tour mit den Fahrzeugen vertraut. Wir übernachten in Osch
Die ca. 150 km lange Rundtour südlich von Osch bietet uns vielseitige Möglichkeiten, um uns an unbefestigte Strassen zu gewöhnen. Bergwiesen, farbige Felsen, wilde Flussläufe und der Papansee erfreuen unser Herz. Wir übernachten in Osch.
Bereits am Anfang geht unsere Etappe durch abwechslungsreiche Landschaft über einen 3600 m hohen Pass ins Tschong-Alai (Grosses-Tal). Die letzten 30 km führen auf einem Schotterweglein zum Jurten Camp wo wir übernachten. Es liegt am Fusse des Pik Lenin mit seinen stolzen 7134 m Höhe. Dies gibt uns Gelegenheit, uns an die Höhe des Pamir zu gewöhnen.
Heute überqueren wir die Grenze nach Tadschikistan. Der kirgisische Zollposten liegt am Eingang des Kyzyl-Art-Passes und der tadschikische liegt ca. 30 km entfernt, kurz nach der Passhöhe. Für die Strecke dazwischen scheint niemand verantwortlich zu sein, die Strasse ist in einem desolaten, aber für gute Motorradfahrer idealen Zustand. Wir befinden uns ab jetzt auf fast 4000 m Höhe. Unser Homestay liegt direkt am Karakul-See. Er ist durch einen Meteoriteneinschlag entstanden.
Auf dem Pamir-Highway fahren wir nach Westen. Etwa nach einer Stunde biegen wir im Nichts nach rechts ab. Hier gibt es keine Strasse, nur ein ca. 5 km breites Tal mit vereinzelten Fahrspuren. Dies ist unser Weg zum Bartang-Tal. Um dorthin zu gelangen, geht es auf abenteuerlichen, schmalen und rechts abfallenden Schotterpisten hinunter ins Tal. Unser Begleitfahrzeug schafft es gerade so knapp. Auf diesem Abschnitt ist höchste Konzentration ohne Fehler gefordert. Je nach Wasserstand stehen uns lange Flussdurchfahrten durch tiefes Wasser und viel loser Schotter bevor. Du schaffst diese Etappen nur, wenn Du ein sicherer und sehr routinierter Offroadfahrer bist!!! Sobald wir das Bartang-Tal erreicht haben, sehen wir zu unserem Erstaunen wieder kleine Dörfer. Man wundert sich, wie und womit man hier überleben kann. Wir übernachten bei einer Familie im kleinen Dorf Sawnob.
Die Fahrt nach Khorog, dem Hauptort von Gorno-Badachshan, so nennt sich dieser Teil von Tadschikistan, führt uns entlang des Bartang-Flusses. Dieser überschwemmt regelmässig die Strasse, nasse Füsse sind uns garantiert. Zum Glück ist es hier wieder wärmer als noch tags zuvor und es erwartet uns ein bequemes Hotelbett, eine warme Dusche und ein feines Nachtessen in der Zivilisation.
Von Khorog aus gibt es drei Möglichkeiten, um in den Osten zu gelangen: Die M41 als direkter Weg, das Wakhan-Tal im Süden oder dazwischen, die sogenannte Karl-Marx-Strasse. Wir wählen die letzte Variante und erfreuen uns an den weissen Bergriesen, von denen der Pik Karl Marx der berühmteste und höchste ist. Je näher wir der 4200 m hohen Passhöhe kommen, desto wilder wird die Gegend. Haben wir uns etwa verfahren? Nach dem ganz oben gelegenen See geht es steil hinunter zur M41, dem sogenannten Pamir Highway. Die meisten von uns werden froh sein, dass die Strasse nun gut ausgebaut ist. Wir übernachten ein zweites Mal in Khorog. Das Fahren in der grossen Höhe, die einfachen Unterkünfte, die Essensumstellung und das strenge Fahren fordert. Ein Teil der Gruppe erholt sich im bequemen Hotel an diesem Tag und verzichtet auf die Tagestour….
Unsere Weiterfahrt führt uns durch das Wakhan-Tal, entlang der Grenze zu Afghanistan bis nach Bibi Fatima. Das Wakhan-Tal wird von einer eigenen Volksgruppe bewohnt. Diese Menschen unterscheiden sich nicht nur durch ihre eigene Sprache, sondern auch äusserlich und kulturell von den Tadschiken. In Bibi Fatima haben wir einen herrlichen Blick über den Wakhan Korridor. Wir nutzen selbstverständlich auch die heisse Quelle, die sich idyllisch gelegen in einer Felsengruft befindet und mit über 40 Grad warmen Wasser zu einem herrlichen Bad einlädt. Wir übernachten in einem Homestay im Dorf unterhalb der heissen Quelle.
Auf der Fahrt zur Pamir-Hochebene wird die Luft immer dünner, die Sicht dabei aber umso klarer. Ausser wilden Kamelen, Yaks und ein paar Hirten befinden wir uns alleine in dieser Abgeschiedenheit. Wir übernachten in einem Homestay am Bulunkul-See und haben Zeit, den Yaschilkul (grüner See) etwas oberhalb des skurrilen Dorfes zu besuchen.
Über Sand, Lehm und Holperpiste fahren wir durch eine Landschaft, die auf dem Mond sein könnte. Sogar ein Mini-Geysir macht hie und da Geräusche. Bald befinden wir uns auf dem Pamir-Highway. Die Strasse wurde von den Sowjets entlang der afghanischen und chinesischen Grenze gebaut. Heute wird sie von chinesischen Transportfahrzeugen befahren. In Murgab, einer ehemaligen Armeebasis übernachten wir in einem guten Homestay und können endlich wieder unter einer Dusche stehen oder eine russische Banja (Sauna) benutzen.
Da wir am heutigen Tag wieder in Murgab übernachten werden, können wir einen Tagesausflug ganz nach unserem Geschmack gestalten. In den hohen Tälern des Pamir gibt es einiges Interessantes zu erkunden. Ein spannender Tag.
Mit seinen 4655 m ist der Ak-Baital der höchste Punkt unserer Reise. Danach geht es am Karakul See vorbei zurück nach Kirgistan. In Sary-Tash übernachten wir in einem schön gelegenen und gut geführten Homestay. Von hier sehen wir nochmals die ganz grossen weissen Riesen des Pamir Gebirges.
Die vielen Dörfer entlang der Strasse sind in eine wunderschöne Landschaft eingebettet. Wir geniessen die kurvenreiche Strecke und sind erstaunt, wie grün es hier verglichen mit dem Pamir ist. Am Abend sind wir in einem guten Restaurant und dem uns schon vertrauten Hotel in Osch.
An unserem letzten Tag bleibt noch Zeit für einen Bazarbesuch oder ganz einfach zum Ausruhen nach der anspruchsvollen Tour. Den Abend verbringen wir in einem guten Restaurant, geniessen ein saftiges Schaschlik (Fleischspiess) und stossen auf eine erfolgreiche und gelungene Tour an. Sehr früh am nächsten Morgen werden wir vom Hotel zum Flughafen gebracht. Unserer Heimreise hat begonnen und wir sind dank Zeitverschiebung am selben Tag (Samstag) schon wieder zu Hause. Erschöpft, überglücklich und voller unvergesslicher Eindrücke…
Inbegriffen
Nicht Inbegriffen
Honda CRF 250L

4’600.- CHF
Ein erfahrender Schweizer Tourguide leitet die Tour
Maximal 10 Teilnehmende





